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9.3.2018

Heute fühle ich mich recht schwach und krank; schon am Vormittag habe ich eine Stunde geschlafen, zu Mittag habe ich mich für zwei Stunden niedergelegt, nachmittag dann noch einmal. Ein starker Kontrast zu gestern. Und wieder der Gedanke, dass alles rasch immer schlechter wird; dass die Antikörpertherapie – falls sie überhaupt wirkt – zu spät kommt. Das viele Liegen hat zur Folge, dass die Schwellung im Gesicht wieder ärger wird, was noch weiter zu meiner üblen Laune und den schwarzen Gedanken beiträgt. Manchmal wünsche ich mir schon, dass es bald vorbei ist. Aber nur kurz.

Mit Novalgin ist das Fieber vorübergehend niedriger oder ganz weg, und ich fühle mich besser. Aber im Hinterkopf weiß ich, dass es mir eigentlich nicht besser geht.

Trotzdem noch etwas Positives: Der gestrige „Tag der alten Freunde“ hat sich nach meinem Blogeintrag noch fortgesetzt: Ein weiterer Schulkollege hat sich gemeldet, und eine liebe Bekannte aus Hagenbrunn. Ich bin sehr dankbar für alle diesen Kontakte, sie sind wirklich ein Lichtblick in dieser schwierigen Zeit. Besonders berührt mich, wie sich viele dieser Menschen öffnen, die (verständliche) Sprachlosigkeit überwinden, über ihr Verhältnis zum Tod und ihren Glauben schreiben.

9.3.18 21:37

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ernstl (10.3.18 18:02)
Lieber Christoph - nun ist der 10. März - und Dein Post von gestern - ich hoffe so sehr, das es Dir heute besser geht.
Ich spüre manchmal - trotz aller tiefen Gedanken und einem gläubigen Blick auf das was kommen wir - dass ich doch den Umstand, Dich irgendwann nicht mehr in dieser Welt zu haben, auch manchmal verdränge. Weil er nicht vorstellbar ist.
Ich fühle mich so herzlich verbunden mit Dir. Danke, alter Freund.
Und...ich möchte es in die Welt schreien, weil es sich mit meinen Erfahrungen so sehr deckt: Öffnet Euch, Menschen, mit Euren Sorgen und in den schwersten Stunden - denn ihr helft damit, den Menschen die Angst vor dem "sich-öffnen" zu nehmen. Und es wird eine Nähe entstehen, die wir sonst so selten erleben - weil wir "endlich" begreifen, was das Menschsein ausmachen könnte.


Andi (12.3.18 16:33)
danke ernstl, für diesen berührenden beitrag!!

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