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11.5.2018

Die dramatische Situation von vorgestern erscheint mir schon weit weg, so gut ist es mir heute wieder gegangen.

Lediglich das Aushusten ist weiterhin grauslich. Und wenn ich keinen großen Brocken aushuste, denke ich mir, da muss doch einer sein. Und er wächst, bis er zu groß zum Aushusten ist. Das stimmt zwar nicht – warum muss einer da sein? – macht mir aber trotzdem Angst. Und das ist auch irrational, weil ich ja nichts gegen das Sterben habe, und für diesen Fall alles vorbereitet ist, damit ich nicht leide.

Ich lebe in zwei Welten: Einer, in der ich einfach das Leben erhalten will; wie ich es gewohnt bin, seit ich auf der Welt bin. Und einer, in der ich auf den Tod warte, der mir ja willkommen ist. Und in der auch alle Erwartungen, alles Vertrauen in eine schöne Welt danach liegen. Diese Welten sind ganz präsent, aber schwer zusammen zu bringen in etwas Ganzes.

11.5.18 23:55

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


uli (12.5.18 22:01)
Lieber Christoph, ich wünsch dir, dass wenn du dann wirklich über die schönen Wienerwaldbuchenwälder fliegst, nur mehr Fliegen und du ist und alles zusammengehört. Du hast das so gut vorbereitet. Und wir denken dann eh an dich. lass dich nicht stören. Danke fürs Schreiben Christoph!

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