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18.5.

(jetzt kann ich endlich wieder in den Blog einsteigen...)

Nach den zwei schlappen Tagen heute das genaue Gegenteil! Ich weiß nicht, woran das liegt; es ist einfach unvorhersehbar. Das Leben ist mir heute gar nicht mühsam erschienen, vielleicht mit Ausnahme des Inhalierens und des Aushustens. Ich habe untertags nicht geschlafen und bin auch jetzt nicht sehr müde. Die Lebensfreude ist  – zumindest für diesen Tag – zurückgekehrt.

Unabhängig davon ist mir in den letzten Tagen immer wieder durch den Kopf gegangen, ob es richtig war, die Antikörpertherapie zu beenden. Die drei kritischen Situationen – schwere Atemnot, Blutung und Fieberschübe mit sehr hohem Fieber und Schüttelfrost – sind seither nicht aufgetreten. Aber das eigentliche Problem dahinter, dass der Krebs beharrlich immer weiterwächst, bleibt ja bestehen. Ich kriege es nicht so mit, weil ich mich beim Verbinden nicht sehe. Gestern habe ich mir Fotos vom heurigen Jahr (seit Neujahr) angeschaut; da ist mir bewusst geworden, wie klein der Verband noch im März war, noch kleiner im Februar. Im Jänner habe ich noch gar keinen Verband gehabt. Jetzt kann ich den Kopf nur mehr minimal drehen. Die Therapie hat nichts geändert, es war entweder zu spät oder sie ist bei mir überhaupt unwirksam.
Und eigentlich will ich mein Leben ja gar nicht verlängern – also was soll’s.

19.5.18 10:13

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